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Lüneburg / Nord-Ost-Niedersachsen

Der E-Durchbruch?

Rubrik: Titelseite, Technik & Mobiles

Geesthacht (mk) Keine Kompromisse bei der E-Mobilität - oder doch? Gespannt verfolgen unsere Leser die Berichterstattung unserer Redaktion zur aktuellen Entwicklung der Stromfahrzeuge auf dem hiesigen Markt. Besonders die Strom-Wespe aus China und der AIXAM Mega eCity stießen auf große Beachtung und lösten eine Vielzahl an Rückfragen aus.

Stefanie und Nicole Zillmann



Nicht zuletzt die - allerdings zahlenmäßig sehr begrenzten - Aktionsangebote an Elektro-Scootern bei großen Versendern haben in diesem Jahr diesen Markt "greifbar" werden lassen. Auch die regulären Offerten der Spezialanbieter bewegen sich inzwischen in einem Rahmen, der den Öko-Idealismus nicht mehr auf das Härteste strapaziert.


Mit dem AIXAM Mega eCity rollt endlich ein "richtiges" Elektro-Auto durch den bundesdeutschen Alltag, das zudem mit der entsprechenden Solaraufladestation ein ökologisch interessantes Komplettpaket bildet. Ist das nun der Durchbruch, die entscheidende Entwicklungsstufe nach dem dreirädrigen Extremleichtbau? Haus&Hof hat sich dazu die Meinung von Stefanie und Nicole Zillmann, Geschäftsführerinnen des gleichnamigen Autohauses in Geesthacht eingeholt. Das Unternehmen handelt mit Automobilen sowie mit motorisierten Zwei-

und Dreirädern, hat also die Marktexpertise in beiden Sparten.


Stefanie und Nicole Zillmann haben bereits mit dem französischen Hersteller AIXAM zusammengearbeitet - allerdings im Bereich der klassisch motorisierten Leichtfahrzeuge. Seitens der Industrie gibt es noch keine oder ganz verhaltene Initiativen, dem Handel das Thema Elektrofahrzeuge schmackhaft zu machen. Auch wenn AIXAM sicher kein absoluter No-Name in seinem Marktsegment ist, "Elektro ist noch ohne Marke!", gibt Nicole Zillmann zu bedenken. Das erschwert die Vertrauensbildung beim möglichen Käufer gibt der Sache etwas Experimentelles.


Dazu kommt die Frage der Preisgestaltung. "Die Rahmenbedingungen müssten sich ändern", ist sich Nicole Zillmann sicher. Ohne entsprechende Förderungen oder Subventionen fällt es schwer, einen rasanten Abverkauf vorherzusagen - dafür ist der Aufpreis gegenüber den klassisch motorisierten Angeboten noch zu hoch. In unseren Nachbarländern hat man hier übrigens schon entsprechende Modelle entwickelt. "Öko allein ist kein Geschäft", pflichtet ihr Stefanie Zillmann bei. Die Entscheidung für umweltfreundliche Fahrzeuge wird - auch bei der klassischen Motorisierung - zunächst unter rein ökonomischen Gesichtspunkten getroffen. Das muss sich rechnen!


Sichtbarer Beleg für dieses Kundenverhalten sind die aktuellen Autogas-Angebote. Die Kunden, die sich für eine Umrüstung oder für einen entsprechend ausgestatteten Neuwagen entscheiden, haben sich ihre Investition genau durchgerechnet. "Der Autogas-Rechner im Internet ist hier eine große Hilfe", stellt Stefanie Zillmann fest. Vielleicht gibt es demnächst solche populären Entscheidungshilfen auch für E-Mobile.

 

Foto AIXAM Mega eCity: Jürgen Hartwig

 

www.skoda-zillmann.de

www.aixam.com

www.mega-vehicles.com/fr-mega-ecity-professionnel-vehicule-electrique.html

www.mega-vehicles.com/fr-mega-ecity-particulier-vehicule-electrique.html

 

 



Autor/Quelle: mk

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