Die bisherigen geologischen Erkenntnisse, wonach unter anderem Wassereinbrüche möglich sind und sich hochexplosive Gaseinlagerungen unterhalb des Salzstocks befinden, hätten die Nicht-Eignung Gorlebens bereits belegt. "Die Entscheidung für den Lagerstandort im Wendland war in den 70er Jahren von der damaligen Landesregierung unter Ernst Albrecht rein politisch motiviert gewesen. Das hat auch der Gorleben-Untersuchungsausschuss des Bundestages festgestellt. Das Asse-Desaster hat uns aber gelehrt, dass politische Willkür und Schlampereien im Umgang mit Atommüll unverantwortlich sind und sich nicht wiederholen dürfen", erläuterte Andrea Schröder-Ehlers auf dem Parteitag in Berlin. Dieser Argumentation waren rund zwei Drittel der Delegierten gefolgt
Bildunterschrift: Freuen sich über die gute Stimmung auf dem SPD-Bundesparteitag (v.l.): Spitzendkandidat und Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil, Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers, Delegierter Wolfgang Schurreit und Herbert Schmalstieg, Hannovers Oberbürgermeister bis 2006.

(Angaben ohne Gewähr)
Alle Unternehmen müssen ihre Risiken versichern.
Bei den AKWs ist es anders, keine Entsorgung, keine Versicherung der Risiken.
Wäre es nicht schön zu sehen, wenn diese Politiker gleiche Maßstäbe für alle hätten?