Die aktuellen Branchenzahlen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) beruhigen nun die Gemüter: Die deutschen Kraftwerke erzeugen weiterhin genug Strom – so viel, dass Teile davon weiterhin ins Ausland fließen.
Durch die zentrale Lage in der Mitte Europas tauscht Deutschland zwangsläufig Elektrizität mit neun benachbarten Staaten aus. Stromimporte und -exporte sind schon rein physikalisch an der Tagesordnung. Zwar floss im ersten Halbjahr 2011 mit rund 29 Milliarden Kilowattstunden weniger Strom ins Ausland als im Vorjahreszeitraum (damals lag die Zahl bei 31 Milliarden Kilowattstunden), dennoch bleibt das Land weiterhin Netto-Stromexporteur.
Denn unterm Strich überwiegen die Exportzahlen in der ersten Jahreshälfte den Import um mehr als vier Milliarden Kilowattstunden.
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Stromaustausch-mit-dem-Ausland

(Angaben ohne Gewähr)