„Im Landkreis Lüneburg gibt es mit der Heide und der Elbtalaue bereits für die Natur und die Artenvielfalt bedeutsame Bereiche“, sagte Stefan Bartscht, Fachdienstleiter Umwelt, Mitte Januar im Umweltausschuss, „hinzu kommen unsere vielen wertvollen Gewässer.“ Der Landkreis ist bereits im Wiesenvogelschutz und der Herstellung von Amphibiengewässern, dem Bau von Fledermausquartieren und vielen anderen Projekten aktiv. Damit bietet die Region nicht nur einen Rückzugsraum für die Natur, auch die Menschen profitieren vom Erholungswert der Landschaft. Der Landkreis Lüneburg will dieses grüne Kapital erhalten und erhofft sich von dem Bündnis neue Impulse.
Das Bündnis „Biologische Vielfalt in Kommunen“ soll eine Plattform für die interkommunale Zusammenarbeit bilden, die inhaltliche Arbeit in den Kommunen unterstützen und kommunale Interessen und Bedürfnisse in politische Prozesse hinein vermitteln. Im Mitgliedsbeitrag von 600 Euro pro Jahr sind auch mögliche Weiterbildungen für Landkreis-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter enthalten.

(Angaben ohne Gewähr)