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Lüneburg / Nord-Ost-Niedersachsen

Bochumer Künstlerin stellt Am Stintmarkt aus

Rubrik: Titelseite, Kunst & Kultur

Im „La Trattoria“ – www.latrattoria-lueneburg.de – mit seinem gemütlichen Ambiente sind die Originale von Ulrike Kröll in der Zeit vom 7. bis zum 28. Juni 2010 zu sehen. Gezeigt werden Arbeiten in Pastellkreide, Aquarell, Zeichnung sowie – als Highlight – Arbeiten in Encaustic.


Encaustic (Wachsmalerei) ist die wohl älteste aller Kunstrichtungen und wurde schon in der Antike erwähnt.

 

Diese Unikate sind Naturprodukte. Damals wie heute sind die Leuchtkraft der Farben und der geheimnisvolle Glanz des Wachses faszinierend. Diese Originale sind beständig und vergilben nicht. Sie müssen deshalb auch nicht restauriert werden.

 

Die Kunstausstellung bietet dem kunstinteressierten Gast einen besonders angenehmen Aufenthalt.

 

Eine Vernissage bzw. Finissage ist nicht vorgesehen.

 

Die Bochumer Künstlerin Ulrike Kröll ist für nähere Auskünfte unter Telefon
0163 9 80 76 19 zu erreichen. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.artoffer.com/ulrike-kroell/galerie .

 

 

Die Geschichte der Encaustic

 

Der Begriff „Encaustic“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „dem Feuer ausgesetzt sein“ oder „mit Feuer erwärmt“. Schon die Griechen und alten Ägypter beschäftigten sich bereits in der Antike vor ca. 3000 v. Chr. mit dieser bedeutenden Kunstform. Sie gehört zu den ältesten Kulturgütern unserer Menschheitsgeschichte und zählt zu den spannendsten Kunsttechniken unserer Zeit. In der Antike wurde auf Holz und Elfenbeintafeln, auf Ton-, Schiefer- und Marmorplatten gemalt. Zum Auftragen des heißen Bienenwachses wurden Spachtel oder griffelförmige Geräte verwendet. Im Mittelalter wurde diese Technik durch die Ölmalerei fast vollständig verdrängt. Da Vinci, Michelangelo, zuletzt sogar Goethe, versuchten sich mittels der Encaustic-Technik auszudrücken. Damals wie heute, war und ist die Leuchtkraft der Farben und der geheimnisvollen Glanz des Wachses faszinierend. Diese Bilder sind beständig und vergilben nicht. Sie müssen deshalb auch nicht restauriert werden. Ab und zu mit einem weichen Tuch polieren genügt völlig, um sie in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.



Autor/Quelle: PM

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