Zum Vergleich erläutern und demonstrieren Forstarbeiter ihre heutige
Arbeit mit Harvester (Holzvollernter) und Forwarder (selbstfahrende
Rückefahrzeuge).
1991 hat die Niedersächsische Landesregierung ein Programm
zur „Langfristigen Ökologischen Wald Entwicklung in den Landesforsten“
(LÖWE) aufgelegt. Was darunter zu verstehen ist, wird
anhand der örtlichen Waldbestände erläutert.
Zimmerleute zeigen, was aus dem Holz hergestellt wurde und
wird. Mit einem Breitbeil behauen sie Stämme für den historischen
Fachwerkbau. Man sieht eine Horizontal-Gattersäge arbeiten und
kann sie mit einer mobilen Band-Gattersäge neuester Bauart vergleichen.
Aus Konstruktionsvollhölzern und Holzspanplatten wird
moderner Holzrahmenbau gezeigt.
Stellmacher, Tischler, Drechsler und auch Holzbildhauer arbeiten
in traditioneller Weise oder ganz unserer Zeit entsprechend, indem
mit einer Motorkettensäge aus einem Stamm Skulpturen geschnitten
werden.
Die Brennholznutzung nimmt heute wieder einen breiteren Raum
ein. Mit einem Buschholzhacker, angetrieben von unserer Dampflokomobile,
wird vorgeführt, wie Äste und Schwachholz früher
„ofenfertig“ gemacht wurden. Dem steht die moderne Variante für
die Brennholzbereitung gegenüber. Mit welchen Heizsystemen
der nachwachsende Rohstoff Holz heute am sinnvollsten in Wärme
umgesetzt werden kann, ist auch zu erfahren.
Was aus dem Holz, das in unserer Region gewachsen ist, produziert
wird, verdeutlichen die gezeigten Gegenstände vom Palettenklotz
über das Bauholz bis zum Möbel.
Kinder haben nicht nur den „Hinterhof-Spielplatz“ zur Verfügung,
sondern können mit Forstleuten viele rätselhafte Fragen zum Thema
Wald lösen. Besonders spannend ist ein kleiner Kletterparcours
in den Bäumen.
(Angaben ohne Gewähr)