Auf ofenwarmem Brot überzeugt der goldene Saft selbst den größten Zweifler.
Von der Wabe bis zum fertigen Honig - neben der Verkostung erfahren Besucher Interessantes über dessen Gewinnung und Verarbeitung. Wie entsteht der Honig in den Bienenstöcken, wie kommt er dort heraus und welche Geräte benötigt der Imker, um den Honig weiter zu verarbeiten? Diese und weitere Fragen beantworten Experten in Vorträgen und Vorführungen.
Kurzvorträge im Silberhof berichten beispielsweise über den Lebensweg der Arbeitsbiene und ihre Bestäubungsleistung, über die Kommunikation der Bienen untereinander oder über die Geschichte der Heideimkerei.
Ein Schaukasten lässt einen Blick in ein Bienenvolk zu, bei dem die Organisation des Volkes in Arbeiterin, Drohn und Königin beobachtet werden kann.
Die Imker des Imkervereins zeigen, wie der Honig aus den Waben ins Glas gelangt. Interessierte können beim Entdeckeln, Schleudern und Sieben des Honigs zusehen und ihn anschließend sofort verkosten. Der Geschmack frischen Honigs ist ein unvergessliches Erlebnis!
Für die kleinen Besucher gibt es ein eigenes Programm, bei dem sie nicht nur die Bienen besser kennen lernen, sondern auch Kerzen aus Bienenwachs basteln oder eine selbst gebastelte Bienen brummen lassen können. Für die jüngsten Honigliebhaber gibt es einen Malbogen. Für Jung und Alt bietet der Sinnesparcours zum Thema Honig viel Wissenswertes rund um das gesunde Naturprodukt.
Der Honigspeicher aus Otter aus dem Jahre 1688 war das erste Gebäude, das 1953 am Kiekeberg errichtet wurde, und so verwundert es nicht, dass das Imker-Handwerk eine herausragende Bedeutung für das Freilichtmuseum hat.
Der Imkertag wird von den Mitgliedern des Imkervereins am Kiekeberg e. V. mitgestaltet. Das Freilichtmuseum und der Verein arbeiten Hand in Hand: Die Vereinsmitglieder haben die Aufgabe, die Museumsbienen zu pflegen und Besuchern die Imkerei zu vermitteln.
(Angaben ohne Gewähr)