Die Labors haben nicht nur Weichmacher, Pestizide und andere problematische Inhaltsstoffe gefunden, sondern ebenso Gen-Soja. Und auch die synthetisch hergestellten Aromen geben Anlass zu Kritik. Aber es gibt auch zwei „sehr gute“ und fünf „gute“ Produkte, die ÖKO-TEST durchaus empfehlen kann.
TEST: Salami-Tiefkühlpizzen Dass Salami-Pizza kein Diätessen ist, weiß jeder. Doch einige Produkte sind ziemliche Kalorienbomben und viel zu salzig. Manche enthalten 6 Gramm Salz – das ist die volle Tagesration. Verbraucher sollten sich beim Kauf auch nicht zu sehr von der Verpackungsabbildung leiten lassen. Denn dort ist teilweise viel mehr Käse oder Peperoni zu sehen als nachher auf der Pizza.
TEST: Babyflaschen
Man könnte meinen, dass die Hersteller aus der Diskussion um Bisphenol A in Babyflaschen gelernt haben. Laut einiger Wissenschaftler gibt es Hinweise, dass auch kleinste Mengen davon bei Babys und Kleinkindern die Hirnentwicklung beeinträchtigen. Doch ÖKO-TEST hat wieder zwei Babyflaschen entdeckt, in denen diese gefährliche Chemikalie enthalten ist. Andere Marken sind zwar frei von BPA, müffeln aber etwas nach Kunststoff. Gerade Babys reagieren aber sensibel auf Gerüche und könnten dann die Flasche ablehnen.
TEST: Babyfeuchttücher ÖKO-TEST-Magazin
Babyfeuchttücher sind für unterwegs einfach praktisch. Und die meisten kann ÖKO-TEST auch empfehlen. Gerade die als „sensitiv“ ausgelobten Produkte kommen ohne Parfüm aus und eignen sich damit für den Einsatz am empfindlichen Po des Säuglings, der meist durch das Tragen der Windel schon gereizt ist.
Die aktuelle Januar-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins
gibt es seit dem 30. Dezember 2010 im Zeitschriftenhandel.
Das Heft kostet 3,80 Euro.

(Angaben ohne Gewähr)