Dabei entwickeln, visualisieren und dokumentieren sie zahlreiche Ideen zum Klimaschutz, zum Beispiel durch Energie- und Wassersparen in ihrer nächsten Umgebung. Die zentrale Frage ist: „Wie kann ich durch mein eigenes Verhalten zur cleveren Nutzung von Ressourcen beitragen und warum ist das so wichtig?“
Aber nicht nur für den Umweltschutz soll sich die Ideenentwicklung zur Eindämmung des Ressourcenverbrauchs lohnen, sondern auch für die Klassen. Der Umweltwettbewerb "Klimadetektive" lockt mit insgesamt neun sehr attraktiven Preisen: Der Clou ist der erste Preis für den Klimakalender: Die Gewinnerklasse darf eine Nacht im Karstadt Kaufhaus verbringen,
hinter die Kulissen schauen und entdecken, ob und wie lange ein Warenhaus "schläft". Kann man die ganze Nacht Rolltreppe fahren? Wer oder was treibt sich abends im Kaufhaus rum?
Auf die Klimadetektive wartet eine spannende Nacht mit einigen Überraschungen. Die prämierten Klimakalender werden in einem Karstadt-Schaufenster öffentlich präsentiert. Die Sparkassenstiftung lädt zu einem Natur-Schultag in den Kletterwald nach Scharnebeck ein.
Das Theater Lüneburg bittet zu einer Vorstellung des Kinder- und Jugendtheaters mit Blick hinter die Kulissen. Die zweiten Preise der insgesamt drei Wettbewerbskategorien sind mit 80 Euro, die 3. Preise mit jeweils 60 Euro für die Klassenkasse dotiert. Mitmachen lohnt sich -
Spiel, Spaß, Spannung und Lerneffekte sind garantiert.
„Die Wettbewerbseinreichungen der letzten Jahre zeigen, dass die Kinder und Lehrkräfte mit großem Engagement, viel Kreativität und Spaß dabei sind“, berichtet Hauptsponsor Hubert Ringe, Geschäftsführer der Gesellschaft für Abfallwirtschaft. „Toll, dass viele Lehrkräfte mit ihren Klassen teilnehmen.“ Dass dies in Zeiten von vielen Lehrplanvorgaben und Zusatzaufgaben keine Selbstverständlichkeit ist, weiß er. Umso mehr dankt er allen, die sich von dem Projekt haben „anstecken“ lassen
Die Klimadetektiv-Koffer wurden nun, im Rahmen einer Einführungsveranstaltung für die Lehrkräfte, kostenlos an die Klassen verliehen. „Ich habe schon jetzt ganz viele Ideen, wie ich die Koffer- und Wettbewerbsinhalte mit dem Kerncurriculum zusammen bringen kann“, meint Frauke Koch von der Schäfer-Ast-Grundschule in Radbruch. Die Koffer sind mit Leitfäden und Handreichungen für die Lehrer, mit Spartipps, Strommessgeräten, Raumtemperatur- und Luftfeuchtigkeitsanzeigern und Blankokalendern gepackt. Zur Unterstützung des Unterrichts steht unter anderem die didaktische DVD „Energie sparen - aber wie? Klimadetektive auf Spurensuche“ mit dazugehörigen Arbeitsblättern online zur Verfügung. Zudem gibt es Linklisten mit Materialtipps. Sieben Monate verbleiben für die Umsetzung des Projektes in den Schulen. Am 13. Juni ist Abgabeschluss für die Wettbewerbsergebnisse. Die Siegerehrung mit der Preisvergabe findet im Juli statt. Der Umweltwettbewerb Klimadetektive ist ein Gemeinschaftsprojekt von Hansestadt und Landkreis Lüneburg sowie der Gesellschaft für Abfallwirtschaft. Die Finanzierung erfolgt aus den Einnahmen einer Flächenvermietung für eine Windkraftanlage. Mit der Durchführung der „Klimadetektive“ ist die Klimawerk Energieagentur beauftragt.
Kontakt: KLIMAWERK Energieagentur, Ansprechpartnerin: Karen Gehrke, Munstermannskamp 1, 21335 Lüneburg, 04131/78 98 292, gehrke(at)klimawerk.net, www.klimawerk.net
Das Foto wurde der Aktion von t&w gegen eine Spende an die Aktion "Der gute Nachbar" zur Nutzung überlassen.
BU: Einige der Lehrkräfte, die Klimadetektiv-Koffer in Empfang nahmen (v. l.): Alice Lippelt-Keck (GFA), Frauke Koch (Schäfer-Ast-Grundschule, Radbruch), Marianne Hartmann (Grundschule Embsen), Karen Gehrke (Klimawerk Energieagentur), Katharina Schulze (Aue-Grundschule, Garstedt), Ingrid Laskawy (Grundschule Hohnstorf) und Alena Daugsch (Grundschule Hasenburger Berg).

(Angaben ohne Gewähr)