Mit dem Konzept der Bürgersolaranlage fördert der Landkreis den Klimaschutz. Für Investoren ist aber auch ein finanzieller Anreiz dabei: Immerhin 33 Cent Einspeisevergütung erhalten sie derzeit pro Kilowattstunde Solarenergie. „Die Betreiber zahlen dafür eine Pacht von 5,50 Euro pro kWP Leistung“, erklärt Detlef Beyer, Leiter des Fachdienstes Gebäudewirtschaft. „Das Geld fließt unmittelbar ins Schulbudget.“ Außerdem verpflichten sich die Betreiber der Bürgersolaranlagen, eine Info-Tafel mit den relevanten Leistungsdaten für den Schulunterricht aufzustellen. Langfristig profitieren alle von den Fotovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden: die Betreiber, die Schulen und langfristig auch die Bewohner des Landkreises, weil ihre Umwelt geschont wird.
Interessierten Anlagebetreibern hilft der Fachdienst Gebäudewirtschaft des Landkreises gerne dabei, geeignete Dachflächen zu finden: „Statik und Sonneneinstrahlung müssen stimmen“, so Detlef Beyer. Weitere Informationen erhalten potenzielle Betreiber von ihm unter der Telefonnummer 04131 26-1275 oder per E-Mail an detlef.beyer(at)landkreis.lueneburg.de.
Der Kreistag hatte vor fünf Jahren beschlossen, geeignete Dächer von kreiseigenen Gebäuden für die Montage von Fotovoltaikanlagen zur Verfügung zu stellen. Dieses Anliegen bekräftigten die Mitglieder des Ausschusses für Hochbau und Energiesparmaßnahmen jetzt noch einmal. „Noch sind Dachflächen frei“, sagte der Ausschuss-Vorsitzende Karl-Heinz Hoppe, „wir freuen uns über engagierte Bürgerinnen und Bürger, die Solaranlagen auf kreiseigene Dächer setzen wollen.“
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