Greenpeace Lüneburg organisiert am Freitag, den 09.07.2010 zwischen 16:00 und 19:00 Uhr auf dem Marktplatz ein Fußballspiel gegen die Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke. Unter dem Motto: „Abpfiff! Keine Verlängerung für Atomkraftwerke! Anpfiff für die Energiewende“ spielen das Team „Atomkraft“ gegen das der Erneuerbaren Energien. Außerdem steht eine Torwand bereit, an der jeder sein Glück versuchen darf. Neben dem Spektakel informiert die Gruppe über die aktuellen Entwicklungen der Energiepolitik und die Atomkraftproblematik.
„Die Bundesregierung handelt unverantwortlich, wenn sie die Produktion von hochradioaktivem Abfall weiter fördert. Atomkraft ist keine saubere und sichere Energie. Die Bundesregierung muss ihren Kurs ändern“, sagt Friedrich Laatz von Greenpeace Lüneburg.
Diese Aussage ist vollkommene berechtigt, wie eine repräsentativen Umfrage von TNS-Emnid Anfang Mai (im Auftrag von Greenpeace) ergab. Demnach wollen 67 Prozent der Deutschen den Atomausstieg weiterhin und wenn möglich sogar schneller als bis vor kurzem geplant..
Erst kürzlich überreichte der ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) dem Bundesumweltminister Röttgen eine Studie, die nachweist, dass eine Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 möglich ist.
Die Bundesregierung will die Reaktoren derzeit bis zu 28 Jahre länger am Netz lassen. Eine Statistik des Bundesumweltministeriums (BMU) vom Mai sagt aus, dass es in älteren Atomkraftwerken deutliche Defekte gibt, die die Sicherheit gefährden.
(Angaben ohne Gewähr)