Das sind Fragen, die so oder ähnlich auch in der politischen Öffentlichkeit verhandelt werden, doch leider kommen am Ende meist ziemlich fragwürdige Antworten heraus. Der Welthunger wird wahlweise auf Naturkatastrophen, korrupte Regime oder "unseren" verschwenderischen Lebensstil zurückgeführt; die Armut hierzulande erklärt sich für viele durch Faulheit, mangelnde Umverteilung oder generelles Versagen von Politik und Wirtschaft. Dabei kann man dem Kapitalismus einiges vorwerfen, aber leider nicht sein Versagen.
Wieso ist Armut im Kapitalismus notwendig? Weshalb ist Lohnarbeit auch dann ein Ärgernis, wenn der Lohn über dem ALG-II-Satz liegt? Warum ist die weltweit durchgesetzte Produktionsweise grundsätzlich kritikwürdig, nicht erst dann wenn der Staat ein paar Banken rettet?
Diesen Fragen wollen wir in unserem Workshop nachgehen. Thematisch einführen werden wir mit einem Vortag und anschließender Diskussion. Am darauf folgenden Tag wollen wir dann die Analyse vertiefen.
Termine:
6. Januar 2012 - 19.00 Uhr
7. Januar 2012 - 11.00 – 18.00 Uhr
im Anna & Arthur, Katzenstraße 2, 21335 Lüneburg
Referent_innen von "junge linke gegen kapital und nation" aus Bremen
Veranstalter:
Arbeitsgruppe KonsuMensch / Wa(h)re Welt
Kontakt:
Clara Kubat globalisierung(at)boell-haus-lueneburg.de

(Angaben ohne Gewähr)