Zu den Plänen, großen Energieverbrauchern in Zukunft Prämien dafür zu zahlen, wenn sie bereit sind, bei kurzfristigen Engpässen in der Versorgung auf Strombezug zu verzichten, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
„Die Idee, das Stromnetz über Prämien für kurzfristigen Abschaltungen von Industrieanlagen zu regulieren, ist weder neu noch problematisch. In Frankreich wird dies schon seit Jahren praktiziert und ist für die dortige Industrie kein Problem. Dass die Aluminiumschmelze Trimet bereits einen solchen Vertrag mit dem Netzbetreiber 50 Hertz Transmission abgeschlossen hat, zeigt, dass dies auch für Großverbraucher hierzulande machbar und ökonomisch sinnvoll sein kann.
Der Vorteil dieser Maßnahmen des Spitzenlastmanagements ist es, dass damit der Kraftwerkspark nicht unnötig aufgebläht sein muss und auf gefährliche Atomreaktoren verzichtet werden kann.“

(Angaben ohne Gewähr)