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Lüneburg / Nord-Ost-Niedersachsen

Partei der Vernunft gründet Regionalverband

Rubrik: Titelseite, Politik

Am 15.10.2011 hat die Partei der Vernunft (pdv) den Regionalverband Lüneburg gegründet. Dem Vorstand gehören als Vorsitzender Martin Okunnuga und als Stellvertreter Sebastian Durst und Jan-Krispin Buck an. Stefan Durst ist Geschäftsführer, weiteres Mitglied des Vorstands ist Christian Kloppich.



Ein wesentlicher Punkt im Parteiprogramm ist, dass keine Institution Menschen daran hindern darf, freiwillige Vereinbarungen mit anderen zu treffen, solange sie keinem Dritten schaden. Der Mensch ist nicht als Leibeigener für den Staat da, sondern der Staat ist dafür da, die Freiheit und die Rechte des Einzelnen zu schützen.

"Wir haben die pdv-Lüneburg aus Notwehr zur aktuellen Politik gegründet. Weil wir selbstbestimmt leben wollen und nicht wie ein Hamster im Laufrad," so Durst.

Das Programm der Partei der Vernunft orientiert sich streng an der österreichischen Schule der Nationalökonomie, deren Grundlage eine widerspruchsfreie und moralische Wirtschaftstheorie ist.

Deswegen bietet die pdv auch konkrete Antworten auf die Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Ursache sieht sie in der Geldordnung: Geld entsteht bei der Kreditvergabe durch die Geschäftsbanken aus aus dem Nichts und muss mit Zinsen zurück gezahlt werden. Ein verrücktes System, bei dem Geld nur als zinsbelasteter Bankkredit in die Welt kommt und die Zinsen mit Geld bezahlt werden müssen, das wiederum nur als zinsbelasteter Bankkredit in die Welt kommen kann. So muss ständig aufgeschuldet und das Bruttosozialprodukt gemehrt werden, oder das Schneeballsystem bricht zusammen, weil die Zinsen nicht gezahlt werden können.

Dazu sagt Okunnuga: "In einer freien Gesellschaft könnten sich weitere Währungen etablieren. Im Unterschied zum Euro könnten diese sachwertgedeckt und inflationsfrei sein oder, wie der Regio-Lunar, ein regionales Währungssystem schaffen. Solche alternativen Währungen haben aber aktuell keine faire Chance gegen den Euro, weil für den Euro ein Verwendugszwang und ein staatlich garantiertes Monopol besteht."

Ein weiterer wichtiger Punkt im Parteiprogramm der pdv ist die Dezentralisierung. Über Steuern, Abgaben und deren Verwendung sollen die Bürger jeder Gemeinde per direkter Demokratie vor Ort selbst abstimmen können. Die Stärkung der Kompetenzen von Länder und Kommunen soll durch konsequente Anwendung der Art. 28, Abs. 2 und Art. 30 Grundgesetz (Kommunale Selbstverwaltung) verwirklicht werden.


www.pdv-Lueneburg.de



Autor/Quelle: PM pdv 30.09.2011 -hj-

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