Parallel sollen unabhängige Untersuchungen zur Sicherheit des Verfahrens durchgeführt werden.
Das Parlament hatte in seiner Sitzung vom 27. Oktober 2011 deutliche Risiken für Mensch und Umwelt bei der unkonventionellen Gasförderung gesehen.
Auch die Notwendigkeit der Förderung wird angezweifelt.
Beides soll jetzt näher untersucht werden. Die staatliche Bergbaubehörde soll dafür deutlich erweitert werden.
Johanna Voß fordert nun vom niedersächsischen Umweltminister
Hans-Heinrich Sander noch bis zu seinem geplanten Rücktritt am
17. Januar 2012 als Sofortmaßnahme ein Fracking-Moratorium nach niederländischem Vorbild. „Herr Sander sollte die ihm als Umweltminister verbleibende Zeit nutzen und die Bedenken der Fracking-Gegner ernst nehmen.
Er und sein designierter Nachfolger Stefan Birkner dürfen nicht in Kauf nehmen, dass die Umwelt in Niedersachsen durch Fracking für Menschen unbrauchbar
und für Generationen geschädigt wird“, so Johanna Voß.
Von einem Fracking-Moratorium könnte beispielsweise die Gemeinde
Hemslingen im Landkreis Rotenburg (Wümme) mit ihrem Ortsteil Söhlingen profitieren, wo Exxon bereits das umstrittene Verfahren anwendet.

(Angaben ohne Gewähr)