Wir rufen daher alle Btirger und Abgeordneten zur Unterstützung der Protestbewegung und ihrer Veranstaltungen, auch der Camps zur Versorgung der Teilnehmer auf. Deshalb übergeben wir der,,VOKÜ" im Camp Wendisch-Evern eine Proviantspende.
Wir sind empört über die Kriminalisierungsversuche des Erste Kreisrates Krumböhner und die schikanösen Auflagen mit der Absicht, wie geschehen, das Camp Dumstorf zu verbieten.
Ulla Jelpke (MdB), Anmelderin des Lagers, das wie in Wendisch Evern
allen Teilnehmern offen steht, sollte zur Abgabe einer,,Gesinnungserklärung'o gegen Demonstranten des ,,ZivilenUngehornsams" im Widerstand gegen Castor genötigt werden.
Kurt Herzog (MdL) kritisiert die Auflagen mit einer Art Internierung
,,wie im Zoo".
Wer im Kreistag vorgeblich für Energiewende und gegen das Endlager in Gorleben für sich Propaganda macht, der sollte mit uns gegen die Unterdrückung bürgerlicher Freiheitsrechte für eine sofortige auflagenfreie Genehmigung des Camps inbumstorf eintreten!
Denn niemand sollte der Verwaltung erlauben, gegen die demokratische
Kontrollinstanz Kreistag zu handeln. Wer sich dabei auf bürokratische,,Unzuständigkeiten" als Ausflucht beruft, wird unglaubwürdig!
Allen Bürgern, die jetzt gegen diese Atompolitik Widerstand leisten und sich an der Castor-Kampagne 201I beteiligen gilt unsere Hochachtung und Solidarität!
Lüneburg, den 24. I 1.201 1
Linke-Fraktion
im Kreistag Lüneburg

(Angaben ohne Gewähr)