Home        Archiv        Kontakt        Impressum        Links    

Lüneburg / Nord-Ost-Niedersachsen

Architekt und Fachplaner im Dialog

Rubrik: Gesundheit

Gesünder leben mit Baubiologie - Gesundes Wohnen ist planbar! Elektrosmogabschirmung – Aktiver Gesundheitsschutz Egal ob Neubau, Renovierung oder Modernisierung - denken Sie bei allen Baumaßnahmen auch an ein strahlungsarmes Wohnumfeld, denn elektrobiologische Störfaktoren beeinflussen unsere Gesundheit.

Kuhn/Schienbein



Die Einbeziehung von Fachplanern aus diesem Bereich erfolgt noch viel zu selten. Erfahren Sie, wie Fachplaner und Architekten zusammenarbeiten können, um ein Wohnumfeld zu schaffen, in dem Belastungen aller Art soweit wie möglich reduziert werden.

 

       Was ist eigentlich Elektrosmog?

 

Elektrosmog ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die Gesamtheit aller künstlich erzeugten elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Felder und Wellen. Diese technische Umweltverschmutzung belastet die Tier- und Pflanzenwelt und selbstverständlich auch uns Menschen.

Erstaunlich ist, wie viel Halbwissen zu diesem Thema existiert! Sogar Fachleute tun sich häufig schwer, wenn es bei der Elektrosmogabschirmung um professionelle Lösungen geht. Deshalb legen wir heute unseren Schwerpunkt auf eine relativ neue baubiologische Disziplin - der Zusammenarbeit zwischen Architekten und Fachplanern.

Hintergrund für diese Zusammenarbeit ist, dass die Auswirkungen von Elektrosmog auf uns Menschen in unserer hoch technisierten Welt zunehmend Beachtung finden. Kein Wunder, denn die Technologieentwicklung im Bereich der Telekommunikation und der Informationstechnik schreitet seit Jahren mit großen Schritten voran bis hin zu Projekten wie dem „Future-House“ - einem „intelligenten“ Haus, das in allen Lebensbereichen schwerpunktmäßig mit Funktechnologien arbeitet.

Die Menge und Dichte der technischen Strahlung, die uns schon heute täglich umgibt, hat in den letzten Jahrzehnten nicht nur kontinuierlich zugenommen, sondern ist tatsächlich drastisch gestiegen. Insbesondere Mobilfunk und Internet haben unser Leben entscheidend verändert und das auf Kosten unserer Gesundheit. Vorhergesagt wird, dass im Jahr 2017 bereits 50 Prozent unserer Gesellschaft elektrosensibel sein wird, das heißt diese Menschen reagieren überempfindlich auf elektromagnetische Störfelder und müssen Belastungen jeder Art meiden.

Aus gutem Grund empfehlen daher Umweltmediziner, dem Körper zumindest in der nächtlichen Ruhephase durch ein elektrosmogreduziertes Schlafumfeld optimale Regenerationsmöglichkeiten zu bieten. Ansonsten leben wir im DAUERSTRESS, denn unser Körper arbeitet selbst auf der Basis elektrischer Impulse. Die Folgen sind, dass die Nerven- und Muskelzellen dauerhaft Fehlinformationen bekommen. Darüber hinaus wird die Aktivität der Enzyme im Körper negativ beeinflusst und die nächtliche Produktion des Hormons Melatonin, das der Organismus  für Reparaturprozesse benötigt, wird in seiner Wirkungsweise gehemmt.

 

       Was kann ich für ein gesundes Wohnumfeld tun?

 

Um Lebensräume zum Wohlfühlen – im wahrsten Sinn des Wortes – zu schaffen, bedarf es verschiedenster Faktoren, wie Sie in den beiden ersten Beiträgen unserer Reihe ja schon lesen konnten. Dazu gehören gesunde Baustoffe und ein zuträgliches Raumklima genauso wie die Reduzierung von technischer Strahlung auf ein Minimum.

Technische Strahlung wirkt auf uns von verschiedenen Seiten ein. Hochfrequente Strahlung von Mobilfunk-Sendemasten oder die niederfrequenten Magnetfelder von Hochspannungsleitungen wirken auf unsere Häuser – und somit auf die Bewohner – von außen ein. Gegen die hochfrequente Strahlung hilft eine ganzflächige Abschirmung im Innenwandbereich mit einem Spezialvlies. Das Abschirmvlies wird in eine Spachtelmasse eingebettet, welche hinterher beliebig gestaltet werden kann.

Die Planung solcher Maßnahmen erfolgt in der Zusammenarbeit von Fachplaner und Architekt. Dieser gibt die Vorgaben in Form von Leistungsverzeichnissen an die ausführenden Handwerker weiter. Gegen das Magnetfeld der Hochspannungsleitungen hilft leider nur Abstand.

Steckdosen, in der Wand verlegte Kabel und jedes elektrische Gerät strahlen im Haus ein elektrisches Wechselfeld aus – auch wenn das Gerät nicht eingeschaltet wird. Magnetische Wechselfelder treten wiederum auf, sobald Geräte eingeschaltet werden. Viele Elektrogeräte laufen auf Stand-by-Betrieb, sie sind also rund um die Uhr in Betrieb, wie der Radiowecker, das Fernsehgerät oder auch der Computer. Hier ist weniger mehr – das Trennen der Geräte vom Netz durch schaltbare Steckdosen nützt Ihrer Gesundheit, Ihrem Geldbeutel und dient nebenbei dem Brandschutz. Abgeschirmte Kabel in der Wand und entsprechende Verlängerungskabel und Mehrfachsteckerleisten reduzieren die Belastungen im ganzen Haus. Netzfreischalter für die Schlafräume koppeln automatisch den Raum vom Netz ab, sobald der letzte Verbraucher ausgeschaltet wird. Wenn Sie den Lichtschalter betätigen, ist der Strom in Sekundenbruchteilen wieder da. Durch Beratung Ihres Architekten, ggf. unter Beteiligung des Fachplaners, kann hier die für Sie individuell beste Lösung geschaffen werden. Nicht zu unterschätzen sind auch die modernen Funktechnologien im Haus wie beispielsweise schnurlose Telefone nach DECT-Standard, die mobile Internetnutzung über W-LAN oder dLAN und das digitale Fernsehen, die wir uns bedenkenlos ins Haus holen. Messungen zeigen, dass deren Strahlungsintensitäten häufig um ein vielfaches höher sind als die Belastungen von außen! Wenn Sie unbedingt ein schnurloses Telefon benötigen, dann nutzen Sie Modelle, die nur noch funken, wenn Sie telefonieren und ihre Sendeintensität der Entfernung zur Basis anpassen. Für Telefon und Computer ist es besser, von vornherein ein hausinternes, kabelgebundenes Netzwerk durch den Architekten einplanen zu lassen.

Mit Mediadosen in jedem Wohnraum haben Sie den vollen Komfort ohne „Nebenwirkungen“. Das gleiche gilt für Antennenbuchsen. Gleich überall mit eingebaut lassen sich Räume schnell und einfach jeder Nutzung anpassen. Die Antenne bleibt dabei auf dem Dach.

 

Am 15. August findet von 11 bis 18 Uhr ein Tag der offenen Baustelle in Hamburg-Neuenfelde, Nincoper Straße 119 bei Familie Heinrich Quast statt. Interessierten Besuchern erläutern wir vor Ort gerne detailliert die Ausführung einer Elektrosmogabschirmung und selbstverständlich die baubiologischen Synergien zwischen Fachplanern und Architekten. Denn: Gesund Wohnen ist planbar …

Weiterführende Informationen finden Sie unter www.die-regionale-messe.de, Messethema „Gesundes Wohnen“ Stand ANDREA BLÖTZ und Stand INNOSENSO.

 

Von Andrea Blötz und Regine Schienbein

 

Andrea Blötz (* 1969) ist seit elf Jahren als freie Architektin tätig.  Ökologische Neu- und Umbauplanungen,

Hausschecks und Beratung gehören zum Spezialgebiet der Fachplanerin für Umwelt- und Gesundheitsschutz. Kontakt (0 41 31) 67 14 17.

 

Wolfgang Kuhn (*1946) und Regine Schienbein (*1967) sind seit 2000 als Berater für Elektrobiologie im Gesundheitstourismus tätig. Als Fachplaner für „Wohngesundheit“ liegt der Schwerpunkt auf Beratung, Planung und Durchführung von Elektrosmogabschirmungen. Kontakt (0 58 54) 96 70 60.

 

 



Autor/Quelle: PM Baubiologie

Kommentare

Zu dieser Nachricht gibt es noch keine Kommentare.


Kommentar hinzufügen:


* - Pflichtfeld






Es werden nur Name und Nachname veröffentlicht.
Suche:
Termine:

der Verein Mehr Leben – Wohnprojekte Lüneburg e.V. und die LeNa Wohnbaugenossenschaft eG in Gründung laden Sie zur Veranstaltung zu Genossenschaften und generations-übergreifendem Wohnen am 23. Mai 2012 im Glockenhaus herzlich ein. [mehr]

Vortrag: Krank durch Wohnraumgifte? - Eine Betrachtung aus baubiologischer und medizinischer Sicht! 19:00 [mehr]
19,30 Uhr, Gasthaus Krone, Heiligengeiststr. 39, Lüneburg City [mehr]
Büchertipps:
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Einkommen ist ein Bürgerrecht." Götz W. Werner Das bedingungslose Grundeinkommen - eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
Anzeigen:

Kulturforum

Gut Wienebüttel

Programm