Cécile Lecomte wurde heute Morgen um 5:00 Uhr aus der Haft entlassen.
„Hier geht es nur darum, den CASTOR-Widerstand auszuspionieren und zu schwächen. Die Inhaftierung und die angewandten Maßnahmen, insbesondere die Einzelhaft, sind völlig unverhältnismäßig und entbehren jeder Rechtsgrundlage“, empört sich die Bundestagsabgeordnete Johanna Voß.
Cécile Lecomte wurde in ihrer Haft jeglicher Kontakt zur Außenwelt und sogar zu ihrem Anwalt verwehrt. Ihr wurden alle persönlichen Gegenstände abgenommen, sogar Nachrichten und Kontaktdaten wurden aus ihrem Mobiltelefon kopiert. Besonders gravierend schätzt Johanna Voß den Vorgang ein, dass Cécile Lecomte die Einnahme ihrer lebenswichtigen Medikamente verwehrt wurde.
Johanna Voß kritisiert, dass hier der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit bei einer zudem überflüssigen Maßnahme verletzt wird und somit dem Rechtsstaatsprinzip widerspricht. „Die fortwährende Kriminalisierung des CASTOR-Protests ist nicht hinnehmbar und völlig inakzeptabel“, so Johanna Voß abschließend.

(Angaben ohne Gewähr)