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Lüneburg / Nord-Ost-Niedersachsen

Klimadetektive: Ressourcen clever nutzen Umweltwettbewerb für Drittklässler in Hansestadt & Landkreis Lüneburg - jetzt anmelden

Rubrik: Titelseite, Aus der Region

Lüneburg. Einmal zuhause und auch in der Schule rumschnüffeln, alles auf den Kopf stellen, wie Sherlock Holmes brisante Tatsachen aufdecken - und das alles für den Klima- und Ressourcenschutz. Schüler aus den dritten Klassen in Hansestadt und Landkreis Lüneburg haben jetzt dazu die Möglichkeit. Als Klimadetektive gehen die Mädchen und Jungen auf Spurensuche.

BU: siehe Text



Dabei entwickeln, visualisieren und dokumentieren sie zahlreiche Ideen zum Klimaschutz, zum Beispiel durch Energie- und Wassersparen in ihrer nächsten Umgebung. Die zentrale Frage ist: "Wie kann ich durch mein eigenes Verhalten zur cleveren Nutzung von Ressourcen beitragen und warum ist das so wichtig?"

 

Aber nicht nur für den Umweltschutz soll sich die Ideenentwicklung zur Eindämmung des Ressourcenverbrauchs lohnen, sondern auch für die Klassen. Der Umweltwettbewerb "Klimadetektive" lockt mit insgesamt neun sehr attraktiven Preisen: Der Clou ist der erste Preis für den Klimakalender: Die Gewinnerklasse darf eine Nacht im Karstadt Kaufhaus verbringen, hinter die Kulissen schauen und entdecken, ob und wie lange ein Warenhaus "schläft". Kann man die ganze Nacht Rolltreppe fahren? Wer oder was treibt sich abends im Kaufhaus rum? Auf die Klimadetektive wartet eine spannende Nacht mit einigen Überraschungen. Die prämierten Klimakalender werden in einem Karstadt-Schaufenster öffentlich präsentiert.

Die Sparkassenstiftung lädt zu einem Natur-Schultag in den Kletterwald nach Scharnebeck ein.

Das Theater Lüneburg bittet zu einer Vorstellung des Kinder- und Jugendtheaters mit Blick hinter die Kulissen.

 

Die zweiten Preise der insgesamt drei Wettbewerbskategorien sind mit 80 Euro, die 3. Preise mit jeweils 60 Euro für die Klassenkasse dotiert. Mitmachen lohnt sich - Spiel, Spaß, Spannung und Lerneffekte sind garantiert.

 

"Die Wettbewerbseinreichungen der letzten Jahre zeigen, dass die Kinder und Lehrkräfte mit großem Engagement, viel Kreativität und Spaß dabei sind", berichtet Hubert Ringe, Geschäftsführer der GFA. Als Mitinitiator des Wettbewerbes ruft er die Grundschulen in  Hansestadt und Landkreis Lüneburg zur zahlreichen Teilnahme an dem Umweltwettbewerb "Klimadetektive" auf. "Angesprochen sind in erster Linie Sachunterricht- und Kunstlehrkräfte, die die Aufgaben mit ihren Schülern ideal lösen können." Die Klimadetektiv-Koffer stehen bereit. Pro Klasse wird ein Koffer kostenlos verliehen.

 

Die Klimadetektiv-Koffer sind mit Spartipps, Strommessgeräten, Raumtemperatur- und Luftfeuchtigkeitsanzeigern, Blankokalendern und Lehrerleitfäden gepackt. Zur Unterstützung des Unterrichts steht unter anderem die didaktische DVD "Energie sparen - aber wie? Klimadetektive auf Spurensuche" vom Institut für Weltkunde in Bildung und Forschung zur Verfügung.

 

Die dazugehörigen Arbeitsblätter sind online herunter zu laden. Zudem gibt es Linklisten und jede Menge Materialtipps bei der obligatorischen Einführungsveranstaltung für die Lehrkräfte am 24. November um 16.30 Uhr in Lüneburg. Die Veranstaltung ist mit der Ausgabe der Koffer gekoppelt.

 

Fast sieben Monate verbleiben für die Umsetzung des Projektes in den Schulen. Am 13. Juni ist Abgabeschluss für die Wettbewerbsergebnisse. Die Siegerehrung mit der Preisvergabe findet im Juli statt. Der Umweltwettbewerb Klimadetektive ist ein Gemeinschaftsprojekt von Hansestadt und Landkreis Lüneburg sowie der Gesellschaft für Abfallwirtschaft. Die Finanzierung erfolgt aus den Einnahmen einer Flächenvermietung für eine Windkraftanlage. Nähere Informationen zum Wettbewerb und das Anmeldeformular sind auf der Startseite der Klimawerk Energieagentur, die mit der Durchführung des Wettbewerbs beauftragt ist, abzurufen: www.klimawerk.net

 

Die Anmeldefrist läuft bis zum 16. November 2011.

 

 

Bildunterschrift:

KD_Sieger_Jubelgruppe.jpg: Klimadetektive bei der Siegerehrung. Nach der harten Detektiv- und Kreativarbeit sind die Freude und der Jubel riesengroß.

Foto: nh

 



Autor/Quelle: PM Stadt Lüneburg 4.11.2011 -hj-

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