"Wir haben das Projekt seit etwa 15 Jahren mit jährlich 20.000 Euro unterstützt. Zum Ende des Jahres 2011 ist die Förderperiode nun beendet", so Herder. Umstrukturierungen des Fachbereichs Familie und Bildung seien der Grund, weshalb die städtische Förderung nicht verlängert würde.
"Aktuell wird in internen Arbeitsgruppen darüber nachgedacht, wie die Arbeit des Fachbereichs schlanker und effizienter gestaltet werden kann. Dieser Prozess beinhaltet auch eine Neuausrichtung der Stadtteilarbeit", sagt Waldemar Herder. Das bedeutet, dass zum Beispiel die Straßensozialarbeit, bisher Aufgabe der AWO, von städtischen Mitarbeitern und schon bestehenden Institutionen vor Ort übernommen werden soll.
"Wir werden in Kaltenmoor aber auch weiterhin mit der Arbeiterwohlfahrt zusammenarbeiten", so Herder. Besonders das erfolgreiche Projekt "Jungenarbeit" in den Schulen solle fortgesetzt werden.
Britta Schütz von der AWO begrüßt dieses: "Die Zusammenarbeit zwischen der Hansestadt Lüneburg und der AWO war positiv für Kaltenmoor. Wir werden die Entwicklung weiterhin vertrauensvoll gemeinsam vorantreiben, wenn auch in einer anderen Form."

(Angaben ohne Gewähr)